6. Tag, Montag, 02.10.2006

Temp.: 12°C Temp.: 12°C

Unsere Tag:

- Strauße füttern

- Fahrt von Heidelberg über die N2 nach Mossel Bay

- Über den Robinson Pass weiter nach Oudtshoorn

- Abendessen in der Buffelsdrift Lodge

 

Gesamtstrecke: 280 km

Wir stehen schon um 7 Uhr auf und ohne Frühstück geht's direkt zum Strauß- und Schafefüttern. Mit dem Pick-Up und 6 Angestellten auf der Ladefläche fahren wir die einzelnen Gehege ab und streuen eine Futterlinie direkt vom Fahrzeug aus. Die Strauße picken wie wild darauf los. Für uns also genug Zeit, um unbeobachtet unser Frühstück einzusammeln. Zurück im Farmhaus werden uns die Straußeneier als gigantisches Riesenrührei zubereitet. Nach dem Frühstück kaufen wir noch ein paar Souvenirs in Nils Shop und sind um 11 Uhr endlich "back on the road".

 

Bei regnerischem Wetter fahren wir auf der N2 bis Mossel Bay. Aber bei strömendem Regen versprüht der Badeort wenig Charme. Als einzige Attraktion besuchen wir den wenig spektakulären "Post-Tree". Wir versuchen über den Robinson Pass dem Regen zu entkommen. Aber leider hängt auch in Oudtshoorn der Himmel voller Regenwolken und die schöne Landschaft der Kleinen Karoo können wir nur erahnen. Oudtshoorn ist das Mekka der Straußenfarmen, aber die Großvögel haben wir heute bereits wesentlich authentischer erlebt als hier in den Touristenfarmen. Also fahren wir direkt zu unserem reservierten B&B. Aber der Tag meint es offensichtlich nicht gut mit uns. Bei einer schrulligen alten Dame beziehen wir ein schlichtes Zimmer in einem altmodischen Gasthaus. Hier wollen wir den Abend nicht verbringen, so brechen wir nochmal auf. Die Kangoo Caves (Tropfsteinhöhlen) sind mittlerweile geschlossen. Durch Zufall fällt uns ein Flyer der "Buffelsdrift Game Lode" in die Hände. Dort wollen wir Abendessen und der Tag findet hier doch noch ein versöhnliches Ende. Die Lodge besteht aus einem terrassenartig angelegten Haupthaus mit Blick auf einen Stausee. Rund um das Gewässer sind Luxuszelte für die Übernachtungsgäste aufgebaut. Die ganze Anlage scheint noch nagelneu und außer uns sind nur wenige Gäste da. Der nette Farmer plauscht mit uns auf der Aussichtsterrasse und mit seiner Hilfe entdecken wir die Hippos im Wasser. Kurze Zeit später nehmen wir im schönen Restaurant direkt am offenen Kamin Platz. Zu unserer Überraschung ist das Essen nicht nur lecker, sondern sogar recht günstig. Wir bedauern etwas, dass wir von dieser schönen Lodge vorher nichts wussten, als wir anstatt in unser Safarizelt zurück in unser muffiges Zimmer nach Oudtshoorn müssen.