16. Tag, Donnerstag, 12.10.2006

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Rund um St. Lucia

- Khula Village

- Crocodile Walk

Da wir heute keine Fahretappe vor uns haben, können wir endlich mal in Ruhe ausschlafen. John gesellt sich beim leckeren Frühstück zu uns und gibt uns einige Tipps für den Tag. Wir wollen an der Besichtigung des benachbarten Zulu-Dorfs teilnehmen und John sichert uns zu, dass es keine Touristenshow ist, sondern wir einen authentischen Einblick in den Alltag der Zulu nehmen können.

 

Also brechen wir wenig später ins nahegelegene Dorf auf. Ein Bewohner holt uns ab und zeigt uns sein Dorf bzw. das Städtchen, denn immerhin leben hier 17.000 Menschen. Das Village ist schon sehr fortschrittlich, denn die Regierung hat finanzielle Mittel für Strom und fließend Wasser zur Verfügung gestellt! Wir laufen vorbei an einfachen Hütten und können immer wieder einen Blick ins Innere werfen, wo die Frauen eifrig putzen, kochen oder die Babys stillen. Männer sehen wir kaum. Im Kindergarten und der Schule zeigen uns die Kleinen, was sie schon alles gelernt haben. Wir sind positiv überrascht, mit welcher Disziplin die Schule hier abläuft und die Kids machen einen aufgeweckten und glücklichen Eindruck. Im Anschluß bringt uns unser Guide noch zu einer Wahrsagerin bzw. der Medizinfrau. Diese zeigt uns ihr "Gebetshüttchen", wo die Zulu ihre Vorfahren anbeten. Sie behandelt auch Aids und wir erfahren, dass jeder 5. im Dorf HIV-positiv ist. Jede Woche sterben im Dorf ca. 3 Leute an Aids, viele zw. 18 und 30 Jahre alt. Ingesamt ist der Aufenthalt wirklich sehr interessant und gibt einem zumindest einen kleinen Eindruck von den Problemen, wie Armut und Krankheit, mit denen das Land und die Menschen in Südafrika zu kämpfen haben.

 

Wir fahren zurück ans Meer, um entalang des Crocodile Walks ein Stück zu wandern. Vom Ufer sehen wir die Ohren der Hippos aus dem Wasser gucken und von weitem sehen wir sogar das ein oder andere Krokodil am gegenüberliegenden Ufer.

 

Zum Abendessen gehen wir heute ins "Ocean Basket" und Mimi bekommt endlich ihr geliebtes Sushi, während ich mich über eine leckere Fischplatte freue. Bevor wir ins Bett gehen planen wir noch unsere Strecke, denn morgen müssen wir ja bis zum Krüger Nationalpark fahren.