17. Tag, Montag, 09.03.2009
Temp: ~ 20°
Fahrt vom Etosha Park zum Waterberg
- erneute Fahrt durch das östliche Gebiet des Etosha Parks
- Städtchen Otavi und Otjiwarongo
- Ankunft Waterberg Guestfarm
Gesamtstrecke: 580 km (ca. 3,5 Std. Fahrtzeit)
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Wie so oft in diesem Urlaub erwachen wir bei trübem Wetter. Also lassen wir uns Zeit beim Frühstück, bummeln etwas im Curio Shop und unterhalten uns mit anderen Gästen. Ein englisches Päarchen berichtet uns von Ihrem großen Glück gestern Nachmittag eine Elefantenherde gesichtet zu haben. Das können wir nicht auf uns sitzen lassen und beschliessen nochmals in den Park zu fahren, um eventuell doch noch einen der Big 5 zu sehen. Es ist zwar schon 9:30 Uhr aber wir geben uns und den Tieren bis 13 Uhr Zeit.
Nachdem wir in der Gegend um Klein Namutoni keinen Erfolg haben, fahren wir Richtung Norden in die Gegend von Adoni und Stinkwater. Hier, am Rand der Etosha Pfanne, wurden gestern die Elefanten gesichtet. Und tatsächlich können wir die Gegenwart der Elefanten regelrecht spüren. Überall liegt frischer Dung und abgebrochene Äste hängen von den Sträuchern. Wir müssen der Herde ganz nah sein, doch entdecken können wir sie im dichten Busch leider nicht. Das ist wirklich ärgerlich - wir müssen sie knapp verpasst haben. Unsere Bemühungen werden zwar noch mit einer Giraffenherde und einer querenden Löwin (ca. 100m vor uns) belohnt, aber dennoch verlassen wir mittags enttäuscht den Park.
Auch das Wetter passt sich unserer Stimmung an und so schüttet es auf dem Weg zum Waterberg wie aus Eimern. Ab Otavi wird die Landschaft hügelig und damit wieder interessanter. Wir wollen nur noch ankommen und so passieren wir ohne Stopp das Städtchen Otjiwarongo und erreichen gegen 16:30 die Waterberg Guestfarm.
Unser Zimmer ist einfach, aber sauber. Der Luxus der letzten Nächte wird hier natürlich nicht mehr erreicht. Dafür gefällt uns die persönliche Atmosphäre, denn man sitzt zum Abendessen mit den Besitzern und allen anderen Gästen an einer grossen Tafel. Wir verbringen einen heiteren Abend mit einem kanadischen Rentnerpäarchen und einer schwedischen Familie. Da diese Unterkunft eine Jagdfarm ist, darf man sich nicht daran stören, wenn beim Abendessen die heutigen Jagderfolge besprochen werden. Für morgen planen wir eine Wanderung auf das Waterberg Plateau hinauf. Hoffentlich bessert sich das Wetter, denn ein wenig Bewegung tut wirklich Not.
