15. Tag, Samstag, 07.03.2009

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Etosha Park

- Sunrise Game Drive Etosha Park

- Sundowner Game Drive Ongava Reserve

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Um 6 Uhr brechen wir nach kurzem Frühstück zur ersten Pirschahrt in den Etosha Park auf. Da viele kleinere Strassen wegen Überflutung geschlossen sind, beschränkt sich unsere Erkundung auf die Gegend rund um das Camp Okaukuejo. Neben diversen Antilopenarten sichten wir auch eine kleinere Giraffenherde und zwei neugierige Schakale. Aber die grossen Spots, wie Löwen oder Elefanten, bleiben aus. Unser Guide macht nicht gerade den motiviertesten Eindruck. Ihm ist offensichtlich bewusst, dass keine spektakulären Spots zu erwarten sind. Wir fahren bis zur Etosha Pfanne. Diese präsentiert sich uns nicht wie erwartet als weißes Kalk-Meer, sondern als grün überwachsene riesige Fläche. Nach erfolgloser Pirschfahrt erreichen wir gegen 13 Uhr, pünktlich zum Lunch, die Ongave Lodge.

 

Am Nachmittag unternehmen wir einen weitere, viel erfolgreichere und spannendere Pirschfahrt auf dem Gelände der Ongava Lodge. Wir fahren quer durch die Prärie und entdecken schließlich eine Nashornmutter mit ihrem Baby. Da sie vom Fahrzeug aus nur schwer hinter den Büschen auszumachen sind, schnappt sich unser Guide sein Gewehr und wir nähern uns den Tieren zu Fuß. Wir kommen bis auf wenige Meter direkt an die Tiere heran. Wirklich sehr beindruckend! Es ist nochmal ein ganz anderes Gefühl, wenn man den Tieren ohne den Schutz des Fahrzeugs gegenübersteht.

 

Zum obligatorischen Sundowner fahren wir auf eine Lichtung und unterhalten uns mit den anderen Gästen. Während dessen gesellen sich jede Menge Tiere, wie Kudus, Impala, Gnus, Zebras und Giraffen zu uns. Bald stellen wir fest, dass wir inmitten der Tiere stehen und unseren Drink genießen. Mimi erinnert die Szene an "König der Löwen", als alle Tiere zusammenkommen, um den neuen König zu feiern.

 

Nach diesem Highlight wartet schon das Abendessen und wir plaudern mit einer netten Schwedin über die Erlebnisse des Tages. Zum Schutz vor wilden Tieren werden wir nach dem Essen zu unserem Bungalow begleitet. Als wir wenig später den Skorpion in unserem Waschbecken entdecken sind wir allerdings auf uns allein gestellt und müssen selbst den ungebetenen Gast vor die Tür setzen. Etwas verunsichert gehen wir zu Bett ... ob sich hier wohl noch weitere gefährliche Tiere versteckt haben?