10. Tag, Montag, 02.03.2009

Temp: ~ 25° Temp: ~ 25°

Fahrt von Rostock Ritz nach Swakopmund

- Gaub Pass

- Kuiseb Pass und Canyon

- öde Landschaft auf der D1998 und C28

- Bloedkoppe und Tinkas (4x4 Strecke)

- Ankunft Cornerstone Guesthouse gegen 15:00

 

Gesamtstrecke: 341 km (ca. 5,5 Std. Fahrzeit)

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Auf der C14 Richtung fahren wir weiter gen Norden und passieren den Gaub Pass und Kuiseb Canyon. Eigentlich braucht man für alle Abstecher von der Hauptstrasse (z.B. Aussichtspunkte) eine Permit, welche wir aber in Windhoek vergessen hatten zu besorgen. Also fahren wir ohne Genehmigung - wir haben jedoch den Eindruck, dass das hier nun wirklich niemanden interessiert. Um auf die nördlich verlaufende C28 zu gelangen, nehmen wir die D1998. Die Landschaft ist grau und karg, die Strasse in schlechtem Zustand. Wir fahren zur "Bloedkoppe", einem Felsen der unserer Meinung nach ein wenig dem Ayers Rock in Australien ähnelt. Den Namen hat der Felsen wohl von den vermoosten Regenläufen, welche in der untergehenden Sonne wie Blutströme aussehen. Wir fahren weiter auf der 4x4 Strecke und wollen bis zum "Grand Arch" einem Felsbogen fahren. Aber die Fahrt über Stock und Stein durch öde Landschaft nimmt kein Ende und wir brechen genervt ab. Auf der C28 fahren wir nun auf direktem Weg durch die Wüste nach Swakopmund und kommen um 15 Uhr im Cornerstone Guesthouse an.

 

Wir beziehen unser geräumiges Zimmer und brechen gleich wieder ins Städtchen auf. Leider schließen die Läden schon um 17 Uhr. So ein Ärger ... endlich in der Zivilisation angekommen und dann schließt alles. Zumindest schaffen wir es noch bei Spar ein paar Kleinigkeiten einzukaufen (es gibt fast ausschliesslich deutsche Produkte, inkl. Oli P. und Wofgang Petri CDs) und buchen bei "Tracks and Trails" eine Bootstour in der Walvis Bay für morgen früh (430 N$ p.P.). Wir schlendern noch ein wenig durch das schöne Städtchen mit seinen bunten Häusern und deutschen Straßennamen. Zum Abendessen gehen wir ins "Lighthouse". Wir essen Fisch - sind aber nicht wirklich begeistert. Später werden an den Nachbartischen riesige Steaks serviert, offensichtlich haben wir die Spezialität des Hauses verpasst ;(
Auf dem Heimweg finden wir sogar noch ein Internet und können das erste Mal ein Lebenszeichen in die Heimat schicken.